Mentale Stärke

8 Sätze, die dir in schwierigen Phasen mentale Stärke geben

Positives Denken gelingt zum Beispiel mit kleinen Mantras, die man verinnerlicht hat. Diese hier helfen dir in schwierigen Situationen und trainieren mentale Stärke.

1. ES IST MIR WIRKLICH WICHTIG, NACH MEINEN WERTEN ZU LEBEN.

2. ICH HABE ALLES, WAS ICH BRAUCHE, UM DIESE PHASE ZU MEISTERN.

3. ICH KANN MEIN BESTES GEBEN – MEHR NICHT.

4. IN FÜNF JAHREN DENKE ICH AN DIESE ZEIT GANZ ANDERS ZURÜCK.

5. ES IST OKAY, SICH MANCHMAL UNWOHL ZU FÜHLEN.

6. ICH BESTIMME SELBST, WAS ICH DENKE, WAS ICH FÜHLE UND WIE ICH MICH GEBE.

7. ICH BIN SCHON EINMAL GESCHEITERT, ABER ICH WERDE WIEDER AUF DIE BEINE KOMMEN.

8. MEIN WEG IST DER RICHTIGE FÜR MICH.

 

Vergleiche auch mit Mentaltraining!

 

Die Ergänzungen zu den einzelnen Punkten finden Sie unter der Adresse unten.

 

Quelle: http://ze.tt/8-saetze-die-dir-in-schwierigen-phasen-mentale-staerke-geben/?utm_campaign=zonparkett&utm_medium=parkett&utm_source=zon

13 Tipps für mehr Konzentration

Zu wenig geschlafen, eine neue Liebe oder einfach eine zerstreute Phase. Wir alle haben Tage, an denen es schwer fällt, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Doch wer sich nicht konzentriert, wird unproduktiv.

Mit den richtigen Tricks verliert ihr aber auch im größten Stress nicht den Faden und arbeitet so fokussiert wie nie.

1. Vermeidet Multitasking

Schnell noch eine E-Mail verschickt, während man den Kunden schon am Telefon berät. Ein geschickter Multitasker bei der Arbeit wirkt schon beeindruckend. Laut einer Stanford-Studie aus dem Jahr 2009 zahlen die vermeintlichen Übermenschen aber einen großen Preis. Denn in dem Versuch zeigte sich, dass Leute, die sich viel im Multitasking versuchen, ein schlechteres Gedächtnis und eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne haben, als Menschen, die sich jeweils nur auf eine Aufgabe konzentrieren. „Multitasker reagieren auf Irrelevantes. Auf alles, was sie ablenkt“, erklärte der Leiter der Studie Clifford Nass.

2. Meditiert

„Übung macht den Meister“, heißt es bereits im Volksmund — zu Recht. Wer sich stärker auf seine Arbeiten fokussieren will, kann durch Meditation nämlich seine Konzentrationsfähigkeit trainieren. Das bestätigt unter anderem eine Studie der Universität North Carolina. In der Untersuchung zeigte sich, dass Studenten, die täglich 20 Minuten meditierten, in kognitiven Tests überdurchschnittlich abschnitten.

3. Schlüpft in die Sportschuhe

Sport ist nicht nur gut für die körperliche Fitness, sondern auch für die geistige. Denn die körperliche Ertüchtigung macht unser Gehirn leistungsfähiger — und verbessert damit unser Gedächtnis und unsere mentalen Fähigkeiten, erklärt John Ratey, Professor für klinische Psychiatrie an der Harvard Medical School.

 

Weiterlesen unter: Konzentration Studien und Tipps

Weitere Tips: https://www.healthambition.com/how-to-improve-concentration/

Machtfreie Kommunikation

Deeskalative Kommunikation oder ‚Machtfreie Kommunikation‘

 

Theorien zur Kommunikation finden sich zahlreiche von Watzlawik über Schulz von Thun zu Carl Rogers und seinem Schüler Marshall B. Rosenberg, der sich auch von Mahatma Gandhi inspirieren liess. Sie alle liefern wertvolle Modelle und Anregungen zum gleichwertigen und machtfreien Austausch zwischen Menschen.

 

Insbesondere Personen, die in nahen und vertrauten Beziehungen leben können dazu neigen in Spannungs- und Stresssituationen zu Kommunikationsstrategien zu greifen, die Elemente beinhalten, welche nach Macht, Überlegenheit ja sogar zur Unterdrückung des Gegenübers neigen. Solche Settings sind Paarbeziehungen, Familien, Teams in Freizeit und auch alle professionellen Gruppen, welche eine Aufgabe gemeinsam teilen.

Carl Rogers hat drei Variablen formuliert, die heute noch in allen Begegnungskontexten Bedeutung haben und auch als Grundvariablen therapeutischer Kontakte zählen. Es sind dies die Wertschätzung, die Akzeptanz und die Kongruenz bezüglich der Erkennbarkeit der eigenen Haltung.

Ich möchte hier als Beispiel das vielerwähnte Modell von Marshall B. Rosenberg näher betrachten. Er geht in seiner Theorie der gewaltfreien Kommunikation von vier grundlegenden Dimensionen und Phasen in der Begegnung zwischen Menschen aus, die zu beachten sind.

 

A) Beobachten

Die konkrete Wahrnehmung, Handlung oder Situation soll als solche geschildert und nicht auf dem persönlichen Hintergrund interpretiert oder bewertet werden. Der Gesprächspartner soll möglichst gut verstehen und nachvollziehen können worauf man sich bezieht und was gemeint ist.
‚Ich beobachte, dass in der letzten Zeit viele Dinge unerledigt bleiben. ‘

 

B) Gefühl

Die Beobachtung löst beim Mitteilenden ein Gefühl aus, das in Worte und verstehbar mitgeteilt werden soll.  Ohne mit Ärger oder Anschuldigungen zu reagieren.
‚Ich fühle mich dadurch verunsichert und das löst bei mir ein Unbehagen aus. ‘

 

C) Bedürfnis

Aus dem Gefühl ergibt sich ein Bedürfnis, das mit allgemeinen Aspekten des menschlichen Erlebens und einfühlsamem Kontakt zusammen hängt. Gefühle entstehen, wenn solche Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind. Es entsteht eine Spannung. Bedürfnisse zeigen uns oft auf in welcher Richtung sich Möglichkeiten zu neuen und vielleicht auch ungewöhnlichen Lösungen finden lassen. Diese sollen wiederum die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen.

‚Ich würde gerne wissen ob meine Wahrnehmung zutrifft und ob ich etwas tun kann. ‘

 

D) Bitte

Hier soll ein konkreter Wunsch formuliert werden, der eine ebenso konkrete Handlung des Anderen möglich werden lässt. Solche Apelle können auf der Inhalts- und auf der Beziehungsebene liegen.

‚Ich möchte dich bitten mein Handeln als kooperativ zu verstehen und würde mich freuen, wenn du mir deine Empfindungen mitteilst. ‘

 

Rosenberg hat zur gewaltfreien Kommunikation folgenden Satz formuliert: „Wenn ich A sehe, dann fühle ich B, weil ich C brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne D.“

 

Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg

 

Die dafür nötigen Voraussetzungen welche Rosenberg nennt sind die folgenden. Eine Selbst-Empathie, welche es uns möglich macht offen anzunehmen was uns innerlich beschäftigt, ohne eigene Scham oder Beurteilung und in direktem Kontakt mit unseren  Bedürfnissen. Eine Empfänger-Empathie im Kontakt zum Gegenüber, das es uns möglich macht anzunehmen was mitgeteilt wird und abzuwehren. Und die Fähigkeit zu respektvoller Mitteilung der Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten an den Anderen.

 

Die Berücksichtigung dieser Grundsätze im Umgang miteinander erhöht den Grad der Orientierung dem Anderen gegenüber. Dies entspricht einem menschlichen Grundbedürfnis und stellt Verständnis und Bereitschaft für gemeinsame Lösungsschritte dar.

 

 

Doping bei der Arbeit – eine Studie

Doping am Arbeitsplatz und in der Bildung in der Schweiz

 

Von Michael P. Schaub & Larissa J. Maier / Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, ein assoziiertes Institut der Universität Zürich und WHO Collaborating Center für Bereiche der Substanzabhängigkeit

 

Ausgangslage:

Verschiedene europäische Studien kommen zum Schluss, dass Substanzkonsum zur kognitiven Leistungssteigerung oder Stimmungsaufhellung im Arbeitskontext und in der Bildung verbreitet ist. Aus einer Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) wurde ersichtlich, dass 5% der Erwerbstätigen im Alter von 20 bis 50 Jahren schon einmal „gedopt“ haben (Kordt, 2009). Die Prävalenz von Doping im Bildungskontext schwankt in Deutschland je nach Studie zwischen 1 und 20% (Dietz et al., 2013; Hoebel et al., 2011; Mache, Eickenhorst, Vitzthum, Klapp, & Groneberg, 2012; Middendorff, Poskowsky, & Isserstedt, 2012). Gemäss der Stress-Studie (Grebner, Berlowitz, Alvarado, & Cassina, 2010) hat der Stress im Schweizer Berufsleben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine Studie bei Schweizer Studierenden dreier Deutschschweizer Universitäten konnte zeigen, dass 13.8% der Studierenden bereits versucht haben, ihre Gehirnleistung im Studium mit verschreibungspflichtigen Medikamenten oder anderen psychoaktiven Substanzen zu verbessern (Maier, Liechti, Herzig, & Schaub, 2013).

Repräsentative Zahlen zur Verbreitung der Einnahme von Medikamenten und anderen psychoaktiven Substanzen zum Doping am Arbeitsplatz fehlten bisher in der Schweiz (Schaub & Maier, 2012).

 

Zielsetzung:

Ziel der vorliegenden, von der Suva in Auftrag gegebenen Studie ist es, erstmals repräsentative Bevölkerungszahlen zu Doping am Arbeitsplatz und in der Bildung für die Schweiz zu ermitteln.

 

Weiterführende Informationen:

– http://www.suva.ch/management_summary_doping_am_arbeitsplatz_20121023.pdf

– http://www.srf.ch/news/schweiz/doping-am-arbeitsplatz-doch-wenig-verbreitet

 

 

Das Leben ist keine Generalprobe

Das Leben ist keine Generalprobe

 

Diese Aussage ist mir kürzlich in Wien begegnet und hat Fragen aufgeworfen, die mich angeregt haben genauer nachzudenken. Steckt in diesen Worten die Aufforderung das Leben spontan anzugehen, frei von den Vorgaben wie es eben ‚richtig‘ sein sollte? Gleichzeitig meine ich permanent eine öffentliche Haltung zu vernehmen, die fast unisono an uns alle appelliert: Stellt euch darauf ein, dass die fetten Jahre endgültig vorbei sind, dass Einschränkungen unumgänglich sind und die Gürtel definitiv enger geschnallt werden müssen. Vorbei sind die lustigen, bewegten und erfolgreichen Jahre. Nun gilt es ernst!Generalprobe Leben

Da fragt sich der besorgte Fachmann ob diese kollektive Problemtrance nicht zusätzlich lähmt und uns die Energie fürs Denken über gewohnte Grenzen raubt. Krisen, und seien sie noch so existenziell, werden selten mit Strategien bewältigt, welche eben gerade in die entsprechende Situation geführt haben. Es scheint als sollten wir uns an den eigenen Haaren aus dem von Touristen entvölkerten  Schnee ziehen.

Aus der psychologischen Forschung wissen wir, dass Krise ‚Einengung‘ bedeutet und nach einer Erweiterung des Handlungsspielraumes ruft, nach dem Verlassen von eingetretenen Pfaden, nach Visionen, die in sich selbst schon Kraft und den Glauben an Veränderungsmöglichkeiten tragen. Da ist es, bei aller Kritik, wohl besser von ‚Türmen‘ zu träumen als in depressiver Stimmung alles zu Grunde zu rationalisieren. Sind wir tüchtig, wenn wir festhalten oder sind wir gefordert uns zu öffnen für etwas das uns vielleicht auch Neues eröffnet?

Natürlich geben uns Sachzwänge und Ängste auch einen Rahmen vor und sind nicht nur reines Hirngespinst. Vergessen wird trotzdem nicht, dass vieles was uns erfreut und antreibt auch ein Konstrukt unserer selbst und unserer Zeit ist. Somit ist es auch relativ – nicht unwahr, jedoch würdig es zu hinterfragen.

Geniessen wir es also umso mehr nicht in einer Generalprobe sondern in einer andauernden Uraufführung zu leben, welche keiner fixen und allseits kontrollierbaren Choreographie folgt. Es reicht, wenn die uns umgebende Alltagswelt und kulturelle Bindung ihre wunderbare Bühne dafür liefert. Klein und fein, jedoch niemals unbewegt!

 

 

´Das Leben ist keine Generalprobe´als Kolumne in der Südostschweiz erschienen / Autor Reto Mischol

Emotionale Intelligenz – Karriere, eine Studie

Eine Studie der Universität Bonn belegt: Emotionale Intelligenz hilft bei der Karriere

Wer sich gut in die Gefühle anderer hineinversetzen kann, steigt im Beruf schneller auf. Das zeigen Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Heidelberg zusammen mit US-Kollegen in einer aktuellen Studie. Der von ihnen entdeckte Zusammenhang gilt allerdings nur für besonders karriereorientierte Personen. Für sich allein genommen, erlaubt das Maß emotionaler Intelligenz („EQ“) kaum Voraussagen über den Berufserfolg. Die Studie erscheint im European Journal of Psychological Assessment.

In den USA enthalten Einstellungstest oft ein ganzes Bündel Fragen, die auf den „EQ“ der Bewerber abzielen. Anders in Deutschland: Hierzulande spielt das Kriterium „emotionale Intelligenz“ bei Besetzung von Stellen eher eine untergeordnete Rolle. Wissenschaftliche Studien schienen deutschen Personalchefs bislang Recht zu geben: Arbeitnehmer mit einem hohen EQ sind nicht unbedingt im Berufsleben besonders erfolgreich.

Doch vielleicht ist dieser Zusammenhang einfach komplexer als bislang vermutet. Denn beileibe nicht alle Menschen mit einer großen emotionalen Kompetenz wollen überhaupt Karriere machen. Das deutsch-amerikanische Forscherteam hat daher in seiner Studie untersucht, wie EQ und Ehrgeiz beim beruflichen Aufstieg zusammen spielen.

Dazu konfrontierten die Wissenschaftler insgesamt 71 Betriebswirte mit verschiedenen Situationsbeschreibungen. Die Teilnehmer sollten schätzen, wie sich die Protagonisten ……

 

Weiterlesen: http://idw-online.de/de/news402025

 

Interview dazu in ‚Die Welt‘ / Emotionale Intelligenz

Gefühle spielen am Arbeitsplatz nach allgemeiner Auffassung kaum eine Rolle. Doch dem widerspricht jetzt eine neue internationale Studie zum Thema Emotionserkennungsfähigkeit. Der Bonner Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologe Gerhard Blickle, Mitautor der Studie, spricht im Interview über brüllende Chefs, Burn-out und betriebliche Weihnachtsfeiern.

Frage: Herr Professor Blickle, Ihre Untersuchung heißt „Gefühle erkennen zahlt sich aus“. Trifft das tatsächlich auf die Arbeitswelt zu?

Gerhard Blickle: Laut unserer Studie: ja. Wir haben bei Berufstätigen getestet, ob sie aus Stimmproben und Gesichtern Emotionen korrekt erfassen können. Dann haben wir Kollegen gefragt, wie sie die soziale Kompetenz des Getesteten einschätzen, also wie konstruktiv er sich am Arbeitsplatz verhält. Schließlich ging es uns noch um das Jahreseinkommen.

Unsere Erwartung war: Je besser die Testperson in der Lage war, Gefühle zu erkennen, desto mehr wird sie von Kollegen und Vorgesetzten als sozial kompetent wahrgenommen. Das wiederum sollte sich auch durch höheres Einkommen auswirken. Genau das hat unsere Studie bestätigt.

 

Interview dazu in ‚Die Welt‘: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article135210310/Emotionale-Intelligenz-schlaegt-Ellbogenmentalitaet.html

Ben Furman und ‚Ich Schaff’s‘

Ben Furman – Lösungsfokussierter Psychotherapeut und Organisationsberater aus Helsinki / Finnland hat ein bestechend einfaches Verfahren entwickelt, das sowohl in Schulen mit Kindern, als auch in Organisationen mit Berufsleuten angewendet werden kann.

Ben Furmann 'Ich schaff's'

Das lösungsorientierte Vorgehen von Ben Furman wird von ihm in Workshops weltweit gelehrt. So neben dem europäischen Raum z.B. auch in China.

Das ich schaff’s Programm hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Fähigkeiten zu erlernen, Probleme zu bewältigen und schwieriges Verhalten los zu werden. Dieses psychologische Modell wurde in Finnland von dem Psychiater Ben Furman und dem Sozialpsychologen Tapani Ahola, gemeinsame Vorsitzende des Institut für Kurzzeittherapie in Helsinki und den Sonderschullehrerinnen Sirpa Birn und Tuija Terävä im Kinderzentrum Keula entwickelt.

Kern des ich schaff’s Programms ist die Erkenntnis, dass Probleme als Fähigkeiten gesehen werden können, die erlernbar oder verbesserbar sind. Dabei bewegt sich Ben Furmann auch im Bereich der Positiven Psychotherapie wie sie von Nossrat Peseschkian entwickelt wurde. Für den Gesundheitsbereich kann von einer salutogenetischen Perspektive, für den Berufsbereich von einer Ressourcenorientierung gesprochen werden.

Auf seiner Webseite stellt Ben Furman zusätzlich Onlineverfahren zur Verfügung, die einen weiten Anwendungsbereich abdecken.

Siehe: www.benfurman.com

Schwarmintelligenz Definition

Die Schwarmintelligenz Definition feiert aktuell einen verwirrenden Hype

 

Ein Beitrag im Harvard Business Manager vom 18. August 2014 versucht Klarheit zu schaffen und macht gleichzeitig auf Implikationen in den Businessbereich aufmerksam.

 

Der Begriff Schwarmintelligenz oder auch die ‚Kollektive Intelligenz‘ ist vor allem aus dem Tierreich ein Begriff. Neure Forschungen zeigen jedoch eindrücklich auf, wie auch im menschlichen Verhalten oder in der menschlichen Einschätzung von offenen Fragestellungen gleichartige Mechanismen zu finden sind.

 

Von Christian Schimmelpfennig und Wolfgang Jenewein

Beliebte Beispiele

Denkt man an Schwarmintelligenz, kommt einem sogleich das Bild eines Bienenschwarms in den Sinn, dem es gelingt, durch seine Schwarmflüge Angriffe von scheinbar Übermächtigen abzuwehren. Der Vorteil: In solchen Verbünden hat jedes einzelne Individuum die Möglichkeit, den Schwarm zu steuern und Handlungen zu beeinflussen. So kann das Kollektiv mehr Einflussfaktoren und Lösungsmöglichkeiten berücksichtigen und dadurch besser entscheiden. Als prominente Beispiele für Schwarmintelligenz werden gern die Quizsendung „Wer wird Millionär?“ oder die Ochsenfleischschätzung anno 1906 angeführt – doch fraglich ist, ob solche Konzepte das Phänomen Schwarmintelligenz wirklich erfassen. Der britische Naturforscher Francis Galton ließ im Jahr 1906 auf der jährlichen Nutztierschau in Plymouth die Besucher raten, wie viel das Fleisch eines geschlachteten und zerlegten Ochsen wiegt. Er staunte nicht schlecht, als nach Auswertung aller 787 Schätzungen der Mittelwert um nur 0,8 Prozent vom tatsächlichen Gewicht des Ochsenfleisches abwich. Auch bei der Quizsendung „Wer wird Millionär?“ kann ein Kandidat über den Publikumsjoker auf die Weisheit der Masse zurückgreifen. Regelmäßig erweisen sich die Einschätzungen des Publikums als sichere Wahl. Statistisch treffen die Zuschauer zu 91 Prozent ins Schwarze.

Fehlende Intelligenz

Ist das nun Schwarmintelligenz? Eine solche hohe Treffsicherheit ist wohl eher dem Gesetz der großen Zahlen ……

Weiterlesen: http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/warum-schwarmintelligenz-falsch-verstanden-wird-a-985858.html

 

 

Emotionen Führung und Teams

Über Erfolgsbedeutung von Emotionen Führung und Teams

In eine Zeit-Online Interwiev mit Frau Dipl.-Psych. Laura Venz, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim wird das Studiendesign von „Gefühle bei der Arbeit“ vorgestellt. Emotionen Führung und Teams – Gefühle bestimmen unser Handeln. Glückliche Mitarbeiter arbeiten besser, sagt Arbeitspsychologin Laura Venz. Können Chefs die Emotionen ihrer Teams steuern?

Auszug aus dem Interwiev von TINA GROLL

 

ZEIT ONLINE: Frau Venz, welchen Einfluss haben Gefühle auf die Arbeit?

Laura Venz: Einen großen. Unsere Gefühle beeinflussen alles, was wir leisten können und wollen. Wer glücklich ist, der ist in der Regel auch leistungsfähig. Wer hingegen traurig ist und stark belastet, der bringt oft geringere Leistungen. Wobei durchaus auch negative Gefühle kurzfristig positive Effekte haben können – Wut etwa kann produktiv und durchaus kreativ machen. Als Arbeitspsychologen interessiert uns vor allem die Frage, wovon „gute“ Gefühle bei der Arbeit abhängen und welche Faktoren die Gefühle bei der Arbeit beeinflussen.

ZEIT ONLINE: Mitarbeiter bringen ihre Gefühle ja oft mit zum Arbeitsplatz. Darauf hat ein Unternehmen keinen Einfluss.

Venz: Das stimmt. Und dennoch wird ein gewisser Rahmen auch durch die Arbeit geprägt. Die Forschung hat sich bislang sehr stark auf soziale Berufe konzentriert: etwa auf die Pflege. Was macht es mit einem Menschen, der eigentlich einen emotionalen guten Zustand hat, wenn er Angehörigen die Todesnachricht eines Patienten überbringen muss? Seit etwa zehn Jahren spielen Gefühle bei der Arbeit über die Branchen hinweg eine Rolle.

ZEIT ONLINE: Stichwort empathische Chefs: Ist es nicht zu viel verlangt, wenn Unternehmen jetzt auch noch die Gefühle der Mitarbeiter steuern wollen?

Venz: Wenn es darauf abzielt, dass Mitarbeiter stets gut gelaunt sein sollen, dann ist das sicher der falsche Ansatz. Aber das ist auch

 

Weiterlesen: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-10/gefuehle-bei-der-arbeit-arbeitspsychologie

 

Arbeitsglück – Emotionen Führung und Teams

Informationen zur Onlinestudie können hier abgerufen werden. Die Teilnahme ist erwünscht!

Überlastung im Beruf – Studie

DGPM Publikation – Überlastung im Beruf – Männer sind meist gestresster als Frauen

 

Männer leiden häufiger unter Arbeitsstress als Frauen, weil der Beruf bei Männern zeitintensiver ist und einen höheren Stellenwert einnimmt. Diese Tatsache fördert psychische Belastungen und lässt psychische Störungen leichter aufkommen. Entsprechende Programme zur Information und Prävention fordert die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in ihrer Publikation.

Seit Jahren verzeichnen Krankenkassen vermehrt Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen. Immer häufiger betreffen Belastungsstörungen, Depressionen und Neurosen Männer: Im aktuellen Gesundheitsreport 2013 verzeichnete der BKK-Dachverband mit rund fünf Prozent bei Männern einen mehr als doppelt so starken Zuwachs als bei Frauen. Einen Grund finden Experten darin, dass die Vollerwerbsquote in Deutschland bei Männern mit rund 91 Prozent immer noch deutlich höher ist, als bei Frauen, wo sie etwa 54 Prozent beträgt. Hinzu kommt: „Männer verbringen durchschnittlich mehr Jahre im Beruf, das konnte die SHARELIFE-Studie eindrucksvoll nachweisen“, sagt Medizinsoziologe Prof. em. Dr. Johannes Siegrist von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Die Studie erfasste Berufsverläufe von vielen tausenden Teilnehmern in 13 europäischen Ländern. „Männer identifizieren sich stärker über ihre Arbeit als Frauen und fühlen sich von guten oder schlechten beruflichen Erlebnissen stärker betroffen“, so Siegrist.

Überlastung im Beruf kann beispielsweise entstehen, wenn der Arbeitnehmer dauerhaft unter hohem Leistungsdruck steht und dafür keine angemessene „Belohnung“ in Form von Gehalt, Aufstiegsmöglichkeiten oder sozialer Anerkennung erhält. Wenn dieses Ungleichgewicht zu lange andauert, drohen Burnout und Depression. In den letzten Jahren galten vor allem Frauen als stressgefährdet. „Dies leiteten Psychologen daraus ab, dass Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) Pressestelle Janina Wetzstein Postfach 30 11 20 70451 Stuttgart Tel.: 0711 8931-457 Fax: 0711 8931-167 wetzstein@medizinkommunikation.org Frauen sich doppelt so oft wegen einer Depression in Behandlung befinden wie Männer und öfter über Stress klagen“, meint Professor Dr. med. Harald Gündel, Mediensprecher der DGPM und Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm. „Aktuellere Studien haben aber bereits gezeigt, dass Männer genauso häufig an Depression leiden wie Frauen“, meint der Experte. Dennoch bleiben Stresssymptome gerade bei Männern lange unerkannt. Ganz anders als Frauen sehen Männer Überlastung als Herausforderung, der sie standhalten müssen. „Das klaglose Ertragen von Härte und psychischem Druck ist ein Hauptmerkmal der klassischen Männerrolle. Nicht zuletzt deswegen ist es uns wichtig, dass sich die Psychosomatik auch den Männern und …….

 

Weiterlesen: https://www.dgpm.de/presse_info_aktuell_single/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1092