NET – Narrative Expositionstherapie bei PTBS
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Süddeutsche Zeitung,
Michiel Rauws ist selbst Patient. Für seine drei chronischen Krankheiten, unter ihnen Epilepsie, ist es wichtig, dass er sein Stress- und Frust-Level unter Kontrolle behält. Lange ging der 26-Jährige deshalb zum Psychotherapeuten und merkte: Sowohl die Fragen als auch die Ratschläge wiederholten sich, liefen nach einem immer gleichen Schema ab. Er begann, befreundeten Patienten Tipps gemäß dem Schema zu geben. Der nächste Schritt lag für Rauws nahe: Der Programmierer schrieb eine Anwendung für Computer und Smartphones.
Inzwischen lebt der Niederländer im Silicon Valley und hat die Firma X2AI gegründet. Sie entwickelte ein Seelsorger-Programm namens Karim, eingesetzt wird die digitale Psychotherapie etwa in einem Flüchtlingscamp in Libanon. Viele der Menschen dort sind traumatisiert, kaum jemand bekommt Hilfe. Karim hilft ihnen über das Smartphone. Er ist kein Roboter, der vor den Flüchtlingen sitzt, sondern ein Chatbot: Ein Computerprogramm, mit dem sie sich per SMS oder über den Internetbrowser austauschen.
Krankenhäuser in den USA und den Niederlanden arbeiten schon mit Karim
Karim und sein Schwesterroboter Tess verstehen mehrere Sprachen und erkennen sogar Sarkasmus. Sie antworten nach Mustern, die ihnen Psychologen beigebracht haben und entwickeln sie weiter, wenn sie merken, welche Fragen Patienten helfen. „Wir betonen immer, dass er kein Mensch, sondern eine Maschine ist“, sagt Rauws. Eigentlich sei Karim so programmiert, dass er erst mit Small Talk Vertrauen aufzubauen versucht. Doch daran hätten die Leute kein Interesse: „Sie sagen sofort: Karim, ich brauche Hilfe.“
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Weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/digital/kuenstliche-intelligenz-eine-maschine-gegen-die-depression-1.3431873
So funktioniert die Hypnose
/in Forschung und Wissenschaft, Psychotherapie/von psyaspectSchmerz- und Angsttherapie
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Nicht Halbschlaf – Hypnose erzeugt vollste Konzentration
Die Kunst der Hypnose begleitet die Menschen bereits seit Tausenden Jahren. Die heute in der Medizin genutzte Form der Hypnotherapie prägte der amerikanische Psychiater Milton Erickson allerdings erst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Ihm zufolge haben Patienten die Kompetenz, ihre körperlichen und psychischen Probleme selbst zu bewältigen. Aufgabe des Therapeuten ist, ihm dabei zu helfen.
Am Anfang der Therapie habe der Therapeut mit einer sehr beruhigenden Stimme auf sie eingeredet, ihr gesagt, dass sie sich entspannen solle und ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen müsse. Dass sie sich nur auf das konzentrieren solle, was er sagt, erinnert sich Rewerski an die Situation. Sie schien immer tiefer in den schwarzen Sessel zu sinken, seine Worte über ihre Krankheit, Farben und Formen liefen in ihrem Kopf ab wie ein Film. Sie verlor das Gefühl für die Zeit.
Was Rewerski beschreibt, ist typisch für eine Trance. Im Gegensatz zum Wachbewusstsein, bei dem die Gehirnaktivität gleichmäßig verteilt sei, werde diese bei der Hypnose in einem zentralen Bereich gesammelt, erklärt Meiss. Die Folge sei vollste Konzentration und nicht wie oft angenommen eine Art Halbschlaf. „Wenn man es metaphorisch beschreibt, sind im Gehirn verschiedene Lämpchen an, die mal hier, mal da leuchten“, sagt der Diplom-Psychologe. Während der Trance leuchte nur eine Lampe, die anderen lägen im Dunkeln. „Man ist wie im Tunnel.“
Den Schmerz abspalten
Mit diesem Ansatz unterscheidet sich eine Hypnose grundlegend von einer Meditation, die sich eher am Hier und Jetzt orientiert. „Meditation würde sagen: Ich will alles wahrnehmen, aber ich lasse mich vom Schmerz nicht überwältigen“, sagt Dirk Revenstorf, Professor für klinische Psychologie an der Universität Tübingen. „Die Hypnose sagt: Ich will den Schmerz dissoziieren, also abspalten.“ Und das gelingt nur in der Trance.
Während der Trance sind laut Revenstorf zwei Regionen des Gehirns heruntergefahren:
- Der präfrontale Kortex, der normalerweise plant, verknüpft sowie Vernunft und Entscheidungen steuert.
- Und der Precuneus, der die Ich-Wahrnehmung regelt.
„Wir können unser Alltags-Ich umgehen, das wir sonst anschalten, wenn ……….
Mentale Stärke
/in Allgemeine Psychologie, Management und Business, Psychotherapie/von psyaspect8 Sätze, die dir in schwierigen Phasen mentale Stärke geben
1. ES IST MIR WIRKLICH WICHTIG, NACH MEINEN WERTEN ZU LEBEN.
2. ICH HABE ALLES, WAS ICH BRAUCHE, UM DIESE PHASE ZU MEISTERN.
3. ICH KANN MEIN BESTES GEBEN – MEHR NICHT.
4. IN FÜNF JAHREN DENKE ICH AN DIESE ZEIT GANZ ANDERS ZURÜCK.
5. ES IST OKAY, SICH MANCHMAL UNWOHL ZU FÜHLEN.
6. ICH BESTIMME SELBST, WAS ICH DENKE, WAS ICH FÜHLE UND WIE ICH MICH GEBE.
7. ICH BIN SCHON EINMAL GESCHEITERT, ABER ICH WERDE WIEDER AUF DIE BEINE KOMMEN.
8. MEIN WEG IST DER RICHTIGE FÜR MICH.
Vergleiche auch mit Mentaltraining!
Die Ergänzungen zu den einzelnen Punkten finden Sie unter der Adresse unten.
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Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT)August 28, 2026 - 14:54
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