Sitzungen – über die Konferenz und Meetting Inflation

Sitzungen, Meetings und Konferenzen, ihre Unendlichkeit und ihr Missbrauch

 

Artikel im Brandeins April 2014

 

Dorit Kowitz liefert in ihrem interessanten und witzigen Artikel Daten und Facts zum Thema Meetings und Konferenzen. Zudem werden mögliche Strategien vorgestellt, welche einen ökonomischeren Umgang mit Zeit und betriebsinterner Kommunikation möglich machen können.

Auszug: „Egal, ob sie Meeting heißen, Jour fixe, Sitzung, Besprechung oder Konferenz – immer wieder weist die Forschung nach, dass zu vielen Angestellten und Vorgesetzten die zu vielen Arbeitstreffen auf die Nerven gehen. Der Befund liegt seit Jahren vor, er wird aber nicht besser, sondern eher schlechter. Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Institutionen verbringen mittlerweile rund sechs Stunden in 2,4 Meetings pro Woche – im Durchschnitt. Die Hälfte dieser Stunden, so das bedrückende Ergebnis neuer Studien, ist unproduktiv und damit überflüssig. Und zwar nicht nur gefühlt, sondern gemessen.

Da wird also kostbare Arbeitskraft und kreative Energie auf Kunstfaserstühlen oder Ledersesseln platt gesessen, über Millionen von Stunden hinweg. Schließlich verbringen Spitzenmanager sogar bis zu 90 Prozent ihrer Arbeitszeit in Meetings – bei einer 40-Stunden-Woche sind das 36 Stunden. Bei mittleren Führungskräften sind es immer noch bis zu 60 Prozent. Paradox ist nur: Dieselben Manager, die Treffen einberufen, kreuzen dann auf den einschlägigen Fragebögen der Forscher „reine Zeitverschwendung“ an.“

Weiterlesen: http://www.brandeins.de/archiv/2014/konzentration/das-grosse-blabla.html

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