Was Händchenhalten über die Partnerschaft aussagt

Seinen Partner, Kinder oder Geschwister an den Händen zu halten ist wissenschaftlich gesehen alles andere als banal. Eine Studie zeigt, wie sich das Beziehungsgefüge im Händchenhalten widerspiegelt.

Normalerweise ist es nicht so einfach, als Wissenschaftler seine Studie in einem Fachjournal unterzubringen. Man braucht dazu eine Idee, die vorher noch niemand hatte, genau die richtigen Methoden, eine Menge Probanden und viele Kontrolltests – damit einem später keiner der kritischen Begutachter vorwerfen kann, man habe zwar sauber gearbeitet, aber leider an eine alternative Erklärung der Daten nicht gedacht.

Der US-Psychologe Terry Pettijohn von der Coastal Carolina University hat es sich dagegen leicht gemacht. Um seine Studie in „Current Psychology“ zu platzieren, brauchte er nur vier Studenten, die sich im Urlaubsstädtchen Myrtle Beach an den Strand oder in die Fußgängerzone setzen. Sie beobachteten Menschen beim Händchenhalten: verliebte Pärchen, Eltern und Kinder, jüngere und ältere Geschwister.

Ein sehr eindeutiges Ergebnis

Mehr als 880 Zweiergespanne wurden …….

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article119180725/Was-Haendchenhalten-ueber-die-Partnerschaft-aussagt.html

Warum Männer Psychotherapeuten meiden

Männer nehmen seltener Hilfe psychische Hilfe in Anspruch als Frauen. Zudem berücksichtigen Screening-Methoden ihre Symptome nicht immer richtig. Experten fordern eine „männergerechte Psychotherapie“.

Männer sind genauso von psychischen Erkrankungen betroffen wie Frauen. Aber viele verschweigen ihre Erkrankungen, nehmen meist gar nicht oder zu spät psychotherapeutische Hilfe in Anspruch. „Das müssen wir ändern mit spezifischen Angeboten für Männer und mit mehr Aufklärung der Bevölkerung“, sagt Barbara Lubisch, stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung.

„Wir erleben seit langem eine Zunahme der Depressionen und psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung“, sagt Anne Maria Möller-Leimkühler von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Zugleich fehle es seit Jahren an genügend Therapieplätzen: „Es wird spät, stationär und teuer behandelt, anstatt frühzeitig, ambulant und kostengünstiger.“

Alarmierend sei, dass Männer in der ambulanten Therapie deutlich unterrepräsentiert sind. „Nur jeder vierte Patient in einer psychotherapeutischen Praxis ist männlich, obwohl ….

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